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Die Geldanlage für Kinder - was lohnt sich?

Die Vorsorge für die Zukunft der Kinder ist für Eltern eine Herausforderung. Welche Geldanlage für Kinder lohnt sich wirklich? Wo kannst Du Geld investieren und weißt auch, dass es eine einigermaßen gute Rendite gibt? Gibt es nur noch Niedrigzinsen? Tatsächlich hast Du verschiedene Optionen, auf die Du zurückgreifen kannst. Hier bekommst Du einen umfassenden Überblick.

10.11.2022
Erfahrungsberichte
Geldanlage für Kinder

Das Wichtigste in Kürze

  • Für einen längeren Anlagezeitraum und einem hohen Bedarf nach Sicherheit, kannst Du Festgeld in Betracht ziehen.
  • Ein Bankkonto auf den Namen Deines Kindes bringt steuerliche Vorteile.
  • Auch ein ETF-Sparplan kann als Geldanlage für Kinder sinnvoll sein

<h2 class="heading_two"  id="Heading1"  data-headline="3 Faktoren der Geldanlage für Kinder"><span class="first_id_number">1</span>Die drei Faktoren der Geldanlage für Kinder</h2> 

Für die Suche nach der passenden Geldanlage für Kinder spielen drei Faktoren eine besonders wichtige Rolle:

  1. Laufzeit
  2. Sparfrequenz
  3. Sparziel

Wann soll Dein Kind Zugriff auf das Geld haben? Handelt es sich um eine lange Laufzeit, beispielsweise ab Geburt hin zum 18. Geburtstag? Oder legst Du für Dein Kind eher kurzfristig Geld an? Gerade dann, wenn Du einen langen Zeitraum für die Geldanlage zur Verfügung hast, kannst Du von höheren Zinsen profitieren. Längerfristige Geldanlagen können besser gebunden werden und bringen dadurch auch oft eine höhere Rendite.

Die Sparfrequenz ist ebenfalls relevant. Möchtest Du einmalig eine große Summe anlegen? Oder sparst Du regelmäßig einen bestimmten Betrag? Über einen Sparplan kannst Du natürlich effizient ein Vermögen für die Kinder aufbauen. Du musst dafür aber auch die Kosten im Blick behalten. Legst Du viel Wert auf Sicherheit, ist das Festgeld eine gute Lösung, lohnt sich aber nur dann, wenn Du eine große Summe direkt anlegst.

<h2 class="heading_two"  id="Heading2"  data-headline="Welche Anlage soll es sein?"><span class="first_id_number">2</span>Zwischen Sicherheit, ausgewogener Anlage und einer hohen Rendite</h2> 

Bei der Geldanlage für Kinder kannst Du das Portfolio ganz nach Deinen Wünschen zusammenstellen. Die grundsätzlichen Empfehlungen lauten, sich mit den folgenden Varianten zu beschäftigen:

  • Festgeld: bei der Anlage eines einmaligen Betrages mit einer hohen Sicherheit ist Festgeld eine ausgezeichnete Lösung. Tagesgeld bringt heute kaum noch Zinsen, daher lohnt es sich nicht als Geldanlage für Kinder.
  • Aktien und ETFs: die zweite Option ist die Anlage in Aktien und ETFs. Während Du bei Aktien in Einzelpapiere investierst, sind es bei ETFs die Abbildungen von Aktienindizes, auf die Du setzt. Die Chancen auf eine höhere Rendite im Vergleich zum Festgeld sind nicht zu unterschätzen.
  • Ausbildungssparverträge: natürlich kannst Du Dich auch für einen klassischen Ausbildungssparvertrag entscheiden, der noch immer von verschiedenen Anbietern zur Verfügung gestellt wird. Auch Ausbildungsversicherungen stehen zur Verfügung. Hier ist jedoch ein umfassender Vergleich zu empfehlen, da sich nur so sicherstellen lässt, dass die Kosten und auch das Risiko eine mögliche Rendite nicht kürzen.

Jetzt liegt es also an Dir, aus mehreren Bausteinen die passende Geldanlage für Kinder zusammenzustellen. Lege fest, welche Strategie Du in den Fokus stellen möchtest. Dazu gehören:

  • Strategie mit Sicherheit im Fokus: ist Sicherheit für Dich einer der wichtigsten Faktoren, so ist die Empfehlung, 75 % des Kapitals in Festgeld zu investieren. Mit den restlichen 25 % kannst Du eine höhere Rendite über Aktien oder ETFs aufbauen. Teilweise ist es auch gut, hier mit einem Sparplan zu arbeiten.
  • Strategie mit Fokus auf einer ausgewogenen Anlage: ein Stück Sicherheit und ein Stück Risiko sind für Dich für die Geldanlage der Kinder eine gute Idee? Dann lege 50 % in Festgeld an und nutze die anderen 50 % für Aktien oder ETFs.
  • Strategie mit Fokus auf der Rendite: hast Du bereits einige Erfahrungen bei der Investition in Aktien oder ETFs, kannst Du auch mit dem Fokus auf der Rendite arbeiten. Dennoch wird auch hier empfohlen, mit rund 25 % im Festgeld zu arbeiten.

Um ein erstes Gefühl dafür zu bekommen, wie unterschiedlich die Renditen bei den genannten Strategien sind, hast Du hier ein Beispiel:

Du legst über einen Zeitraum von 18 Jahren insgesamt 10.000 Euro für Dein Kind an. Bei einem guten Festgeld-Anbieter bekommst Du über eine Laufzeit von zwei Jahren rund 1 % Zinsen. Die durchschnittliche Rendite eines solide aufgebauten ETFs beträgt 6 %. Abhängig davon, für welche der Strategien Du Dich entscheidest, hat Dein Kind nach 18 Jahren entweder rund 17.000 Euro, rund 22.000 Euro oder rund 27.000 Euro. Das heißt, es kommt zu Unterschieden von bis zu 10.000 Euro.

Geldanlage für Kinder kann sich über lange Laufzeiten besonders lohnen

<h2 class="heading_two"  id="Heading3"  data-headline="Wem gehört die Geldanlage?"><span class="first_id_number">3</span>Geldanlage für Kinder – wem gehört sie eigentlich?</h2> 

Die Suche nach einer passenden Geldanlage für Kinder ist einer der Punkte, aber auch die Frage, wem das Geld dann eigentlich gehört, steht noch im Raum. Viele Eltern machen sich Gedanken darüber, ob sie ihrem Kind das Geld immer zum 18. Geburtstag auszahlen müssen, auch wenn es zu diesem Zeitpunkt vielleicht noch gar nicht reif dafür ist.

Hier muss differenziert werden. Werden das Konto oder das Depot auf den Namen des Kindes eröffnet oder auf den Namen der Eltern? Handelt es sich um ein Konto auf den Namen der Eltern, gehört das Geld auch Dir. Das heißt, Du kannst es Deinem Kind später geben, musst Du aber nicht. Allerdings profitierst Du dann auch nicht vom Freibetrag.

Eröffnest Du ein Konto oder ein Depot auf den Namen Deines Kindes, so gehört das Geld auch Deinem Kind. Du verwaltest es lediglich bis zur Volljährigkeit. Hier besteht der Vorteil, dass auch Dein Kind einen Freibetrag hat in Höhe von 801 Euro. Erträge aus Kapitalanlagen, die nicht über 801 Euro liegen, bleiben so steuerfrei.

Sobald Dein Kind dann jedoch volljährig ist, kann es auch über das Geld verfügen. Hier hast Du ab diesem Zeitpunkt keine Handhabe mehr.

Der Auszahlplan als mögliche Absicherung

Es gibt allerdings noch die Möglichkeit, vor der Volljährigkeit einen Auszahlplan einzurichten. Hier schließt Du einen Vertrag darüber ab, in welcher Höhe Dein Kind eine monatliche Auszahlung bekommt. Das ist sinnvoll, wenn das angesparte Vermögen Deinem Kind beispielsweise über das Studium hinweghelfen soll.

Beachte allerdings, dass die Auszahlpläne normalerweise durch Dein Kind gekündigt werden können. Hier kommt es auf die jeweiligen vertraglichen Bedingungen an.

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Fazit: Bei der Geldanlage für Kinder sind Festgeld und ETFs gut geeignet

In den vergangenen Jahren haben sich bei der Geldanlage für Kinder primär das Festgeld sowie die Anlage in Aktien oder ETFs bewährt. Gerade eine Kombination aus beiden Varianten ermöglicht es Dir, sowohl von Sicherheit als auch von Rendite profitieren zu können. Bevor Du Dich jedoch entscheidest, wie Du das Kapital für den Nachwuchs anlegst, solltest Du erst Entscheidungen rund um das Sparziel, die Frequenz sowie die Anlagedauer treffen. Je längerfristig die Geldanlage für Dein Kind geplant ist, umso mehr Rendite kannst Du auch erzielen. Bevor Du Dich für eine konkrete Geldanlage für Deinen Nachwuchs entscheidest, solltest Du unbedingt das Gespräch zu einem Experten suchen, damit dieser Deine individuelle Situation berücksichtigen kann.

Häufige Fragen

Ab wann sollte man mit der Geldanlage für Kinder anfangen?
Wie viel Geld sollte ich monatlich anlegen?
Sollte ich meinem Kind das Geld zur freien Verwendung geben?

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